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SUMMARY:Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte - Besichtigung
LOCATION:Eisenhüttenstraße\, 38239 Salzgitter
DESCRIPTION:Am 2. Samstag im Monat ist die Gedenkstätte zwischen 15.00 und
  17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher/innen geöffnet. Beachten 
 Sie dennoch die Seite Corona auf der Internetseite der Gedenkstätte – a
 ktuelle Hinweise\, \nfüllen Sie vorab das Formular zur Datenkontrolle aus
  und bringen Sie es mit.\nEs findet keine Führung statt. Engagierte Mitgl
 ieder des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. sind vor Ort und stehen für F
 ragen zur Verfügung.\nFalls Sie eine Führung wünschen:Nach Absprache ka
 nn die Ausstellung auch im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Bitte 
 wenden Sie sich dafür an: besuch@gedenkstaette-salzgitter.de\nAktueller T
 eil der Ausstellung:Die Entwicklung der Gedenkstätte wird aktuell bis Aug
 ust 2024 durch eine Ausstellung in der Gedenkstätte mit Graphic-Novel-Zei
 chnungen\, die im Rahmen des diesjährigen Azubiseminars zur Gedenkstunde 
 entstanden sind\, gezeigt.\nKonzentrationslager in Salzgitter\n1942 errich
 teten SS und die Reichswerke für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann-Gö
 ring" das KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochst
 raße auf dem Werksgelände wurden mehr als 3 000 Häftlinge aus Frankreic
 h\, Holland\, Polen\, der Sowjetunion und anderen Ländern untergebracht. 
 Sie mussten in den Rüstungsbetrieben Granaten und Bomben produzieren. 194
 4 wurden weitere Lager eingerichtet: Das KZ Watenstedt/Leinde und das KZ S
 alzgitter-Bad.\nDie Gedenkstätte KZ Drütte\nBis in die 80er Jahre war di
 e Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdr
 ängt und vergessen. Erst anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982
  setzte eine öffentliche Diskussion ein. 1983 gründeten Bürgerinnen und
  Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Gemeinsam mit dem Betriebsr
 at der Stahlwerke und vielen anderen Interessierten engagierte sich der Ve
 rein für die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Werksgelände. Am 11.
  April 1985 organisierte der Betriebsrat die erste Gedenkfeier am historis
 chen Ort\, die seitdem jährlich auf dem ehemaligen Appellplatz stattfinde
 t. 1992 stellte der Konzern einen der vier Unterkunftsräume als Gedenkst
 ätte zur Verfügung. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentatio
 nsstätte KZ Drütte eröffnet. Gestaltung und Trägerschaft übernahm der
  Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.\nDie Dauerausstellung\nIn der Gedenkst
 ätte KZ Drütte begegnet Geschichte dem Besucher ganz unmittelbar\, hier 
 ist eine lebendige Auseinandersetzung möglich. Die Themen Nationalsoziali
 smus\, Entstehungsgeschichte der Stadt Salzgitter\, Nachkriegsgeschichte a
 ber auch der Frage nach der Erinnerungskultur\, kann man sich hier aus unt
 erschiedlichen Perspektiven nähern: Sachtexte\, Fotos und Dokumente führ
 en in das Thema ein\, Aussagen ehemaliger Häftlinge sind wesentlicher Bes
 tandteil der Ausstellung. Sie geben den Häftlingen Namen und Gestalt wied
 er und lassen aus einer anonymen Masse wieder Menschen werden. Seminarräu
 me und technische Ausstattung ermöglichen eine intensivere Beschäftigung
 \, ein umfangreiches Archiv und eine Bibliothek ergänzen das Angebot.\n\n
 Veranstalter: Veranstaltungskalender für die Region\, ein Service der All
 ianz für die Region GmbH\n\nEintritt: Spende willkommen\n\nhttps://nieder
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