ehemalige Wallfahrtskirche St. Marien

Die um das Jahr 1236 vom Ritter Thietmar von Oddincrodhe als Klosterkapelle erbaute St.-Marien-Kirche in Engerode ist romanischen Ursprungs und heute nicht zuletzt wegen ihrer gotischen Fresken in der Apsis bekannt. Die erst 1959/60 wieder freigelegten und möglicherweise aus dem 15. Jahrhundert stammenden Wandmalereien thematisieren Szenen aus dem Leben Jesu - Taufe, Hochzeit zu Kana, Versuchung und die Passion. Als Wallfahrtsort berühmt wurde die zweitkleinste und zugleich älteste noch erhaltene Kirche Salzgitters aufgrund eines wundertätigen Marienbildes - vermutlich eine Steinstatue -, die 1744 jedoch nach Schloss Salder gebracht wurde und inzwischen verschollen ist. Bis heute gehört die evangelisch-lutherische Kirche mit ihrer Gemeinde dem 1660 gegründeten Pfarrverband der benachbarten Ortschaften Gebhardshagen, Calbecht und Engerode an. Weitere Informationen zur Kirche finden Sie im niedersächsischen Denkmalatlas https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/31222183/2/-/
- Adresse
- An der Marienkirche 7, 38229 Salzgitter
- Website
- www.tourismus-salzgitter.de/
Bild: Tourist-Information Salzgitter (Lizenz CC BY)
Quelle: Tourist-Information Salzgitter, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)