Riede, Friedhofsweg, St. Andreas
Saalkirche. Rechteckiger fünfjochiger Backsteinbau mit vorgelegten Strebepfeilern und Dominikalgewölbe mit Bandrippen unter Sattledach in roter Hohlpfannendeckung, ursprünglich in Schieferdeckung. 1428 (d). Sakristeinanbau nach Norden. 1508 (d). Decken- und Wandmalereien. Ende 15. Jahrhundert. Sakristeianbau nach Süden mit spitzbogigem Eingangsportal und darüber dreiteiligem Fenster in Blendbogen. 1521 (d,i). An der Ostwand sandsteinerner Aufgang zur Empore. Sakristeineubau nach Norden, Herstellung kreuzförmiger Grundriss unter Nutzung der vorhandenen Sakristeien, Freilegung der Wandmalereien, Einbau von Buntverglasung und Modernisierungen. Entwurf: Konsistorialbaumeister Karl Mohrmann, Hannover. 1899/1900.
Westturm aus Backstein mit Feldsteinanteilen, nach Norden, Süden und Westen zwei gekuppelte Fenster in Blendbogen, Zifferblatt, Fachwerkinnengerüst und Glockenstuhl. Errichtet 1484 (d). Vier Glocken. 1320, 1705 und zwei 1960.
Ausstattung: neugotischer Altaraufsatz, Taufstein 13. Jahrhundert, Kanzel 1646/47 (i) und Tafelbild 1600.
- Denkmalschutz-Kennung
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)