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Ribbesbüttel, Gutsstraße 6, St. Petri; Rittergut Ribbesbüttel

Kirche · Einzeldenkmal · Ribbesbüttel

Saalkirche als geschlemmter Bruchsteinbau mit polygonalem Chorschluss von 1736 unter steilem Satteldach in Ziegelpfannendeckung. Langschiff mit gestuften Strebepfeilern mit Kaffgesimsen von vermutlich 1711 und schlichten Rundbogenfenstern. Spitzbogiges Hauptportal am südwestlichen Eingangsvorbau unter Pultdach. Westlich ein mächtiger polygonaler sowie schiefergedeckter Dachreiter von 1870 als offener Glockenstuhl, mit Wimpergen mit Dreipässen und einem spitzen Helmabschluss. Im Inneren ein ungewöhnliches gotisierendes hölzernes Kreuzrippengewölbe, wohl zeitgleich mit der Chorerweiterung von 1736 anstelle eines älteren Holzgewölbes eingebracht. Zur Ausstattung gehören ein spätgotischer Schnitzaltar Anfang des 16. Jh., ein Taufstein vom Anfang des 14. Jh., eine Renaissancekanzel von 1615 sowie ein kleines Madonnen-Relief aus Alabaster vom Ende des 15. Jh. über der Nordtür des Chorraumes. Zudem befinden sich in und um die Kirche Grabepitaphien des 16. und 17. Jh. sowie eine Sonnenuhr von 1522 am südwestlichen Strebepfeiler.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Ribbesbüttel
Adresse
Gutsstraße 6
Gemarkung
Ribbesbüttel

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)