Rhede (Ems), Hauptstraße 29, St. Joseph
Katholische neuromanische Backstein-Saalkirche. Erbaut 1873 von Johann Bernhard Hensen unter Mithilfe des Maurermeisters Anton Wahl und des Tischlers Bernhard Herding. Quadratischer, eingezogener und durch nachträgliche Anbauten heute vollständig in den Bau integrierter Fassadenturm im Süden mit Rundbogenportal, darüber liegendem Rundfenster, gepaarten Rundbogenfenstern und Schallluken, schlichtem hell abgesetzten Geschossgesimsen und Rundbogenfries unter der Traufe. Abgeknickter, hoher, kupfergedeckter Spitzhelm. Der Kirchensaal mit Satteldach gedeckt, daran anschließend ein niedrigerer, eingezogener, polygonal geschlossener Chor im Norden. Die Fassadengestaltung schlicht mit gliedernden Lisenen und Spitzbogenfriesen gestaltet, die Fenster paarweise gekuppelt und buntverglast. Das Gebäudeinnere als ein Saal, an den Außenwänden mit breiten Lisenen gegliedert, mit erhöhtem Deckenbereich über dem Mittelgang und Malereien auf dem hölzernen Deckengewölbe. Abgestimmte Farbgebung der Deckenmalereien, Buntverglasung und Ausstattung. Darunter eine Kanzel, mehrere Gemälde und Heiligenfiguren, ein Hochaltar von dem Bildhauer Balthasar Heinrich Seling mit Reliquien der heiligen Märtyrer Fortunatus, Leontius und weiteren.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Neurhede
- Adresse
- Hauptstraße 29
- Gemarkung
- Neurhede
ÖPNV in der Nähe
- Neurhede, Kirche · 46 m
- Neurhede, Eichenstr.( Assies) · 600 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)