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Rastede, Friedhofsweg 8, St.Ulrich, ev.-luth.

Kirche · Einzeldenkmal · Rastede

Saalkirche aus Feldsteinen und Backsteinen mit polygonalem Chorabschluss und Westturm, dessen Unterbau sowie Teile des Kirchenschiffs noch von dem Ursprungsbau des 13. Jahrhunderts stammen. Unter der Kirche kreuzgratgewölbte Krypta mit freistehenden Säulen, die Würfelkapitelle besitzen. Hier Sandsteinsarkophag der 1744 verstorbenen Sophie Eleonore von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck. Die Kirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts erweitert, auch ablesbar an den größeren Spitzbogenfenstern im östlichen Abschnitt und Chorbereich. Außenbau mit Strebepfeilern, die auf eine ursprüngliche Einwölbung hindeuten. Diese Gewölbe stürzten 1695 ein, seit dem flachgedeckte Balkendecke. Von der romanischen Ausstattung ist der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert erhalten.
Im Turm befindet sich der Sargdeckel mit lebensgroßer Liegefigur des Graf Moritz von 1420. Die Prinzipalstücke Altar (1636, Lucretia de St. Simon) und Kanzel (1612, Ludwig Münstermann) stammen ebenso wie das Epitaph für Reinhard Schröder aus dem 17. Jahrhundert. 1774 wurde die dreiseitig umlaufende Empore, Büstungsfelder mit muschelförmigem Ornament, eingezogen, etwa später entstand sammt auch die Patronatsprieche.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Rastede
Adresse
Friedhofsweg 8
Gemarkung
Rastede

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)