← Alle Baudenkmäler← Alle Gemeinden← Ovelgönne

Ovelgönne, Kirchweg 14, St. Johannis

Kirche · Einzeldenkmal · Ovelgönne

Geostete Saalkirche aus Backstein mit polygonalem 5/10-Chorschluss, erbaut 1519 unter Verwendung älterer Mauerteile, die spitzbogigen Fenster 1985-1986 rekonstruiert. Westlich vorgesetzt ein niedriger Glockenturm in Backstein unter Halbwalmdach.
Das Innere flachgedeckt, vermutlich mit Wölbung geplant. Wesentlich für den Raumeindruck die an drei Seiten umlaufende Empore: die Nordempore 1657 von Tischlermeister Arp Schnitger, an der Brüstung gemalte biblische Szenen von 1661; West- und Südempore 1698. Altarretabel von 1743 (Leihgabe der Kirche Esenshamm) mit Säulen und durchbrochenen Akanthusranken, in der Mitte eine geschnitzte Kreuzigungsgruppe vor gemalter Stadtkulisse, in der Sockelzone das Abendmahl, in der Bekrönung die Auferstehung. Kanzel 1646-1648 mit Spätrenaissanceornamenten und Figuren. Taufstein des 16. Jhs. in Pokalform, 1660 überarbeitet. Altarblatt des abgebauten neugotischen Altares mit Darstellung des auferstandenen Christus, 1889 von Hermann Schaper. Orgelprospekt, 1698 von Arp Schnitger, die Disposition neu.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Strückhausen
Adresse
Kirchweg 14
Gemarkung
Strückhausen

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)