Osten, Am Markt, St. Petri-Kirche
Saalkirche aus Backstein mit dreiseitigem Ostabschluss, Mansarddach mit kleinen Gauben in Schieferdeckung und quadratischem, dreigeschossigem Westturm unter Knickhelm mit geschweiften Eckgraten und steiler Pyramidenspitze in Schieferdeckung. Die Turm- und Langhauswände werden mittels Pilaster durch flach abgestufte Wandebenen gegliedert, zwischen ihnen liegen Wandfelder und in diesen eingetiefte, rechteckige Felder, die die hohen Segmentbogenfenster umfassen. Die Portale im Westen, Norden und Süden mit barocken Pilasterrahmungen aus Sandstein und ornamentierten Türen. – Im Inneren Raumabschluss durch flachgeneigte Holztonne mit Roccaille-Stuckaturen. Die symmetrisch angelegte Raumausstattung in geschwungener Ornamentik besteht aus einem raumhohen Kanzelaltar im Osten, der zwischen zwei zweigeschossigen Priechen angeordnet ist; im Erdgeschoss laufen eingeschossige, durchfensterte Priechen entlang der Wände, die das im Rauminneren stehende Kastengestühl rahmen; beide werden im Langhaus auf drei Seiten von breiten Emporen überfangen; im Westen ist auf einer zweiten Emporenebene die Orgel angeordnet. Erbaut 1746-47 von Johann Leonhard Prey, Hamburg; Orgelprospekt 1751 von Jacob Albrecht, Lamstedt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Osten
- Adresse
- Am Markt
- Gemarkung
- Osten
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)