Wolfgang Dreuse: "Volkszählungen Osnabrücker Land 1811–1858" - Eine in Deutschland selten genutzte, aber ergiebige Quelle

Volkszählungen Osnabrücker Land 1811–1858: Eine in Deutschland selten genutzte, aber ergiebige Quelle Während in den USA Volkszählungen zu den Standardquellen der Familienforschung gehören, werden entsprechende Bestände in Deutschland deutlich seltener genutzt – vor allem, weil sie nicht flächendeckend überliefert, oft nicht indexiert und im Archivkontext weniger sichtbar sind. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Osnabrücker Zählungslisten: Vorgestellt werden die Zählung von 1811 unter französischer Verwaltung (Rep. 240) sowie die hannoverschen Volkszählungen 1833 bis 1858 (Rep. 350). Sie erfahren, welche Angaben je Jahrgang enthalten sind, wie man die Daten effizient auswertet und wie man mit Lücken in der Überlieferung einzelner Gemeinden umgeht. Praxisnah mit Beispielen – ideal zum Verifizieren von Familien, zum Schliessen von Recherchelücken und zum Auffinden neuer Ansatzpunkte. Der Vortrag richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, aber auch an Vereinsmitglieder, die bereits in diesen Datenbeständen geforscht haben. Veranstaltungsort: Landhaus Mehring, Iburger Straße 240, 49082 Osnabrück Beginn: 14:00 Uhr Dauer ca. 90 Minuten
- Veranstalter
- Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH
- Ort
- Iburger Str. 240, 49082 Osnabrück
- Website
- http://osfa.de/termine/
Quelle: Sven Elbert, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)
Bild: Heinrich Gosmann (Lizenz CC BY-SA)