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SUMMARY:Tastenlöwen 2026 - Christian Zacharias
LOCATION:Bergstraße 16\, 49076 Osnabrück
DESCRIPTION:Tastenlöwen 2026 – Das Osnabrücker Klavierfestival\nPianist
 enelite kommt Anfang Oktober in die Friedensstadt\n\nWährend sie sonst be
 im Klavierfestival Ruhr oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder de
 m Rheingau Musikfestival zu erleben sind\, kommen sie Anfang Oktober nach 
 Osnabrück. Die Rede ist von sechs ausgewählten Pianisten\, die zur inter
 nationalen Crème de la Crème gehören\, und vom 04. bis 10. Oktober 2026
  das Publikum in der Bergkirche verzaubern werden.\n\nDas Festival wird am
  Sonntag\, 04. Oktober um 17 Uhr von keinem Geringeren als Kit Armstrong e
 röffnet. Doch er kommt nicht alleine\, sondern bringt den belgischen Diri
 genten und Autor Jan Caeyers mit\, der 2013 eine monumentale Beethoven-Bio
 grafie bei C. H. Beck veröffentlicht hat\, die seitdem als Standardwerk z
 um Bonner Komponisten gilt. Unter dem Titel „Die unsterbliche Geliebte
 “ dreht sich in dieser Konzertlesung alles um Ludwig van Beethoven\, aus
  dessen umfangreichen Werkkatalog u. a. Auszüge aus den wichtigsten Sonat
 en (Mondschein\, Pathétique\, Appassionata\, op. 110 und op. 111) und auc
 h weniger Bekanntes (wie etwa die Bagatellen op. 19 und op. 119) erklingen
  werden. Das große Beethoven-Jubiläum 2027 wirft seine Schatten voraus
 …\nAm Dienstag\, 06. Oktober betritt dann mit Lucas Debargue einer der g
 roßen (und begehrten) Pianisten der aktuellen Generation die Bühne in de
 r Bergkirche. Seit seiner Teilnahme beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb 
 im Jahr 2015 ist sein Klavierspiel weltweit sehr gefragt. Das Osnabrücker
  Konzert könnte nicht besser terminiert sein\, denn drei Wochen zuvor ers
 cheint seine neueste CD bei Sony Classical\, die sich exklusiv George Gers
 hwin widmet. Da liegt es nah\, dass auch bei den „Tastenlöwen“ Werke 
 des Amerikaners erklingen werden. Vorweg gibt es Maurice Ravels wunderbare
  „Gaspard de la nuit“\, nach der Pause die monumentalen „Bilder eine
 r Ausstellung“ von Modest Mussorgsky.\nWar es bei Debargue der Moskauer 
 Wettbewerb\, der ihn ins internationale Rampenlicht katapultierte\, so ist
  dies bei Roman Borisov der Bad Kissinger KlavierOlymp\, den er im Jahr 20
 22 für sich entscheiden konnte. In diesen vier Jahren hat sich bei Boriso
 v extrem viel getan. Von seinem rasanten Aufstieg auf der Karriereleiter z
 eugen aktuelle Einladungen in die Elbphilharmonie\, in die Berliner und K
 ölner Philharmonie\, ins KKL Luzern und ins Wiener Konzerthaus. Von ihm d
 ürfte in den kommenden Jahren noch sehr viel die Rede sein. Im Osnabrück
 er Konzert am Mittwoch\, 07. Oktober\, bilden zwei große Sonaten den musi
 kalischen Rahmen seines Recitals: Beethovens „Pathétique“ und Rachman
 inows 2. Klaviersonate. Ergänzt werden diese beiden „Schlachtschiffe“
  durch Werke von Franz Schubert\, Niklai Medtner und Leopold Godowski.\nTa
 gs darauf\, am Donnerstag\, 08. Oktober\, verwischen sich die musikalische
 n Genres. An diesem Abend betritt Tim Allhoff die Bühne\, der den Musikfr
 eunden in erste Linie als Jazzpianist bekannt sein dürfte. Sein überrage
 ndes Bach-Album aus dem Jahr 2025 ist in der Klassikwelt wie eine Bombe ei
 ngeschlagen. Über das war im Rondo Magazin zu lesen: Ein Bach-Bekenntnis 
 der besonderen Art\, voller Zärtlichkeit und Leidenschaft\,“ zudem nomi
 niert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Bei den „Tastenl
 öwen“ präsentiert er ein außergewöhnliches Programm\, das Brücken z
 wischen Epochen und Stilen schlägt: Werke von Johann Sebastian Bach\, Fra
 nz Liszt und Felix Mendelssohn Bartholdy einerseits\; andererseits Eigenko
 mpositionen sowie Musik von den Beatles und Bobby Timmons. Und zwischen di
 esen beiden musikalischen Polen erklingen Klassiker von George Gershwin so
 wie Antonio Carlos Jobim. Ein Konzertprogramm\, das für Offenheit steht u
 nd einen umfassenden Anspruch einlösen will: Musik soll berühren\, über
 raschen und verbinden. Wenn Tim Allhoff am Flügel sitzt\, stehen die Chan
 cen ziemlich gut\, dass genau dies passiert.\nAm Freitag\, 09. Oktober\, w
 ird es in Osnabrück eine der letzten Gelegenheiten geben\, den großen Ch
 ristian Zacharias als Pianisten zu erleben. Nach über 50 Jahren ausgiebig
 er Konzerttätigkeit verabschiedet er sich vom Format der Soloabende. Dram
 aturgisch ist dieser Abend gleichsam ein biografischer Blick zurück sowie
  ein Ausblick nach vorne: Klaviersonaten von Haydn und Scarlatti spiegeln 
 seine Anfänge und somit sein Ur-Repertoire wider. Franz Schubert ist er s
 tets mit höchster Werktreue und tiefstem Verständnis begegnet – in Osn
 abrück zu erleben in Schuberts „Moments Musicaux“. Die direkte Gegen
 überstellung von Werken von Francis Poulenc und Francois Couperin sind da
 bei das dritte Element dieses ganz und gar außergewöhnlichen Recitals.\n
 Das große Final der „Tastenlöwen“ bestreitet dann keine Geringere al
 s Anna Vinnitskaya am Samstag\, 10. Oktober. Vor fast zwanzig Jahren konnt
 e sie den Concours Reine Elisabeth in Brüssel gewinnen – einen der wich
 tigsten Klavierwettbewerbe der Welt. Seitdem hat sie die Welt bereist und 
 mit ihrem Klavierspiel begeistert. In der letzten Saison trat sie als Soli
 stin beim Orchestre de Paris unter Klaus Mäkelä\, dem London Philharmoni
 c Orchestra mit Vladimir Jurowski sowie beim Rundfunk-Sinfonieorchester Be
 rlin auf. Recitals führten sie u. a. nach Bordeaux\, Tokyo\, Paris\, Madr
 id und Hamburg.\nDie programmatische Mischung ihres Osnabrücker Recitals 
 könnte kaum attraktiver sein. Der Abend beginnt mit den Drei Intermezzi o
 p. 117 von Johannes Brahms. Sie gehören mit zum Feinsten\, was er fürs P
 ianoforte zu Papier gebracht hat. Natürlich müssen bei Vinnitskaya russi
 sche Werke erklingen – in Osnabrück werden dies Rachmaninows herausrage
 nd gute Corelli-Variationen und Skrjabins dritte Klaviersonate sein. Als g
 roßes Finale (nicht nur dieses Recitals sondern des Festivals) erklingt d
 ann Frédéric Chopins monumentale Klaviersonate Nr. 3 op. 58. Schöner k
 önnten die Tastenlöwen 2026 nicht enden.\nDas Festival wird gefördert v
 on der Stiftung Niedersachsen\, der NDR-Musikförderung in Niedersachsen u
 nd dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. Kooperationspartner des 
 Eröffnungskonzertes ist zudem das Literaturbüro Westniedersachsen.\nDas 
 Eröffnungskonzert beginnt um 17 Uhr\; alle anderen Konzerte um 19:30 Uhr.
  Alle Konzerte finden in der Bergkirche Osnabrück (Bergstraße 16) statt.
  \n\nDetaillierte Informationen unter www.tastenloewen.eu.\n\nVeranstalter
 : Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH\n\nhttps://niedersachsen.app
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 026-10-09
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