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Mother's Cake

Dienstag, 10. November 2026, 19:00 Uhr – 22:00 Uhr · Konzert/MusikTermin speichern | Mother's Cake

Es gibt Bands, die verwalten ihr Erbe. Und dann gibt es Mothers Cake. Für diese Band ist  Stillstand kein Zustand, sondern ein künstlerischer Verrat. Wer die Diskografie von  Mother’s Cake betrachtet, blickt nicht auf eine Aneinanderreihung von Alben, sondern  auf eine ständige Metamorphose, ein unermüdliches Ringen um die Wahrheit im Klang.  Nach dem Erfolg von „Ultra Bliss“ (Embassy of Music) wäre es die bequeme Wahl  gewesen, das dortige Erfolgsrezept zu konservieren – doch genau das ist nicht die DNA  dieser Band.  Eine Historie, in Blut und Schweiß geschrieben. Ok, ich gebe zu das ist schon  übertrieben, aber der Weg, den Mothers Cake seit ihrer Gründung zurückgelegt haben,  gleicht einer Reise durch den Sturm. Von den frühen Tagen an, als sie mit Ikey Owens  (The Mars Volta, Jack White) an ihrem Debüt „Creation's Finest“ arbeiteten, bis hin zu  den großen Bühnen der Welt, auf denen sie an der Seite von Legenden wie den  Deftones, Iggy Pop, Limp Bizkit, Alice in Chains und Deep Purple spielten. Sie haben die  Arena in Wien zum Beben gebracht, ausverkaufte Shows in Australien, Mexico und  Südafrika gespielt und das Publikum in Indien in Ekstase versetzt. Diese Hingabe wurde  nicht nur durch Millionen von Streams und weltweite Chartplatzierungen belohnt, ihre  Songs finden sich auch in Videospielen, TV-Serien und Kinofilmen. Diese Geschichte ist  jedoch kein Grund, sich auszuruhen – sie ist das Fundament für einen noch radikaleren  Aufbruch.  Der Punk-Kodex, oder zurück zum Ursprung der Energie Das sechste Studioalbum  WE R ALL GONNA DIE (Esis3-RECORDS), das am 9. Oktober 2026 erscheint, ist das  bisher ehrlichste Zeugnis einer Band, die keine Kompromisse mehr duldet. Die  Produktion wurde von allem Überflüssigen befreit; der Sound ist nun kompromisslos  punkig, rau und peitschend. Es gibt keine Verstecke mehr hinter glatter Studio-Magie,  keine kalkulierten Harmonien – nur noch den puren, ungefilterten Zugriff.  Die erste Single „We are all gonna die“ (VÖ: 7. Mai 2026) ist dabei mehr als nur ein  Vorbote; sie ist ein Manifest. Sie ist der Beweis, dass Mothers Cake die Fesseln ihrer  eigenen Vergangenheit abstreifen, um eine neue, fast schon schmerzhafte Energie zu  entfesseln. Wer nach dem Sound von gestern sucht, sucht vergeblich und wird hier auf  eine neue Reise geschickt.  Dieses Album ist kein weiteres Abziehbild, es ist mehr wie in Musik gegossenes  ADHS.  Es ist der Sound einer Band, die verstanden hat, dass man manchmal alles  einreißen muss, um wirklich frei zu sein.

Veranstalter
Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH
Ort
Dammstraße 2, 49084 Osnabrück
Website
http://www.osnabruecker-land.de/

Quelle: Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH, Niedersachsen Hub (Lizenz CC0)