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SUMMARY:Im Fokus - Werkgespräche zu Felix Nussbaum\, Max Beckmann und Karl
  Völker
LOCATION:Lotter Straße 2\, 49078 Osnabrück
DESCRIPTION:Ausgehend von ausgewählten Gemälden eröffnen die Veranstaltu
 ngen unterschiedliche Zugänge zu künstlerischen Bildwelten des 20. Jahrh
 underts und fragen nach deren historischer Verortung\, symbolischer Bedeut
 ung und aktueller Relevanz. Der Eintritt ist 5 € / erm. 3 €\n\nIm Zent
 rum steht die gemeinsame Betrachtung und Deutung einzelner Werke\, von den
 en einige nur für eine begrenzte Zeit als Leihgaben für die Sonderausste
 llung „Felix Nussbaum. Maskeraden (22.11.26 - 4.4.27) zu Gast in Osnabr
 ück sind. Dabei werden Fragen nach Bildsprache und Komposition ebenso auf
 gegriffen wie nach den biografischen und gesellschaftlichen Kontexten\, in
  denen die Arbeiten entstanden sind.\n\nTermine:\n10.9. I 16 – 17:30 Uhr
 \n»Selbstbildnis im Atelier« (Felix Nussbaum)\nMit Andreas Kühn\n\nDas 
 Selbstbildnis kann sowohl persönlich als auch politisch interpretiert wer
 den: Der zugehaltene Mund\, das verschattete Auge und das verschlossene Oh
 r\, die schwarze Leinwand und ungeöffnete Zeichenmappe im Hintergrund des
  leeren Atelierraums verweisen auf den mit Arbeitsverbot belegten Künstle
 r. Gleichzeitig vermitteln Gestik und Mimik das Entsetzen über die unweig
 erliche Stagnation und die fehlende künstlerische Anerkennung.\n\n\n8.10.
  I 16 – 17:30 Uhr\n»La tempête [Der Sturm]« (Felix Nussbaum)\nMit Mar
 co Mehring\n\nKein anderes Werk von Nussbaum zeigt so deutlich die Vielfal
 t menschlicher Emotionen im Zusammenhang politischer Verfolgung. In „La 
 tempête“ verdichtet er die Erfahrung von Vertreibung zu einem Sinnbild 
 für Heimatlosigkeit und Schutzlosigkeit von Geflüchteten. Die Gesten und
  Gesichtsausdrücke der Figuren zeigen\, wie sie auf den Sturm reagieren\,
  der sie eng zusammendrängt: mit Ratlosigkeit\, Verzweiflung\, Angst\, Re
 signation\, Trauer und Mitgefühl.\n \n10.12. I 16 – 17:30 Uhr\n»Still
 leben mit Maske\, Handschuh und Fußball« (Felix Nussbaum)\nMit Anne Siby
 lle Schwetter\n\nIn Nussbaums „Stillleben mit Maske\, Handschuh und Fuß
 ball“ drängt sich eine beunruhigende Atmosphäre auf. Mit aufgerissenem
  Auge und geöffneten Lippen richtet eine schwarze Maske ihren Blick gen M
 ond\, der in der Ferne durch eine Zimmeröffnung die Nacht ankündigt. Ein
  weißer Handschuh schmiegt sich an ihr Kinn und unterstreicht ihr menschl
 iches Antlitz mit dem Ausdruck von Bangen und suchender Verzweiflung. Doch
  die Maske ist von einem seltsamen Sammelsurium verschiedenster Objekte um
 geben\, die sich auf kunsthistorische Traditionen\, populärkulturelle Bed
 eutungskontexte sowie persönliche Bildzeichen des Malers beziehen lassen.
  Im Werkgespräch suchen wir gemeinsam nach der verschlüsselten Botschaft
  des rätselhaften Bildes.\n\n11.2. I 16 – 17:30 Uhr\n»Fastnacht« (Max
  Beckmann)\nMit Dr. Maren Koormann\n\nIm Mittelpunkt steht ein Hauptwerk v
 on Max Beckmann aus der Kunsthalle Mannheim. Das Gemälde ist eine Kombina
 tion aus einem maskierten Selbstbildnis des Künstlers und einem Porträt 
 seiner zweiten Frau Mathilde Kaulbach im Jahr ihrer Heirat. Wir sprechen 
 über die spannungsgeladene Paardarstellung als Teil von Beckmanns „Welt
 theater“\, über Verkleidung\, Alter Egos und das sich wandelnde Geschle
 chterverhältnis zu Beginn des 20. Jahrhunderts.\n\n11.3. I 16 – 17:30 U
 hr\n»Gelbe Maske« (Karl Völker)\nMit Adriana Martins Mota\n\nDrei maske
 nhafte Gesichter suchen unseren Blick – leer\, rätselhaft und zugleich 
 eindringlich. Karl Völkers „Gelbe Maske“ (1931) verbindet die Anziehu
 ngskraft eines Stilllebens mit einer Atmosphäre zwischen Faszination und 
 Verstörung. Was erzählen uns diese Gesichter über Identität\, Verstell
 ung und Unsicherheit? Im Werkgespräch gehen wir der vielschichtigen Bedeu
 tung der Maske in einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Krisen auf d
 en Grund.\n\nVeranstalter: Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH\n\n
 Eintritt: Der Eintritt ist 5 € / erm. 3 €\n\nhttps://niedersachsen.app
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