Ohrum, Kirchgasse
Kleiner rechteckiger Saalbau unter Satteldach in Hohlziegeldeckung und eingezogener, annähernd quadratischer Westturm unter quer ausgerichtetem Satteldach in Schieferdeckung, freistehend auf einer leichten Anhöhe über der Okersenke. Kirchenschiff und Turm aus verputztem Bruchsteinmauerwerk aus Sandstein, am Schiff steinsichtig belassene Kantenquader, hohe rechteckige Fenster mit Werksteinfaschen, unter dem südwestlichen Fenster Reste eines zugesetzten Portals. In der Ostwand gekuppeltes Maßwerkfenster, darunter eine kleine Nische mit gefasten Kanten unter Wasserschlaggesims. Turm mit rundbogiger Schallöffnung an jeder Seite, rechteckigem Westportal und Ochsenauge darüber. Am Turm ist außen ein Grabstein von 1725 angebracht; zur Ausstattung gehört eine Glocke von 1480. Verschiedene, zum Teil heute unter Kalkanstrich liegende Inschriften aus dem 16. Jahrhundert überliefern Daten zur Baugeschichte, eine Renovierung fand 1830 statt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Ohrum
- Adresse
- Kirchgasse
- Gemarkung
- Ohrum
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)