Oberndorf, Kirchplatz St. Georg Kirche Oberndorf, Gruppe baulicher Anlagen
Der Kirchplatz wird definiert durch das Kirchengebäude, einem barocken Saalkirchenbau, im nördlichen Bereich des Areals und einer sukzessiv entstandenen Platzrandbebauung. Nach Westen wird der Platz begrenzt durch das Gebäude Bei der Kirche Nr. 4, einem Wohn-und Geschäftshaus von 1896 und dem klassizistischen Wohnhausbau Nr. 8. Nach Süden erfolgt der Abschluss über das Doppelhaus Nr. 9/10, mit dem im Kern wohl ältesten Bauwerk des Ortes von 1580, dem Wohnhaus Nr. 11, erneuert um 1800 wie Nr. 9/10, sowie über den Nordgiebel des stattlichen, gründerzeitlichen Wohnhauses Deichweg 1. Nach Osten bildet der Deichweg mit dem Ostedeich die natürliche Grenze. Im südlichen Bereich der Fläche befinden sich drei Gefallenendenkmale zum Gedenken an den preußisch-französischen Krieg 1870/71, an den Ersten Weltkrieg und an den Zweiten Weltkrieg sowie ein historischer Eichenbestand. Auf der Freifläche zwischen Bei der Kirche 4 und 8, stand bis in die 1920er-Jahre des vorigen Jahrhunderts ein Fachwerkbau, der erste Oberndorfer Schulbau.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Oberndorf
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)