Schloss Rössing
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Innerhalb eines Wassergrabens gelegene zweiflügelige Anlage eines Castrums aus unterschiedlichen Bauphasen, die mindestens bis in 16. Jh. zurückreichen. Der 1579 bis 1589 in Fachwerk ausgeführte Osttrakt ist mit profilierten Knaggen und Schwellen, die Brüstungszone mit Fächer- und Rosettenmotiven sowie Abschlüssen durch Vorhangbögen verziert. Daran angebaut ist ein 1589 datierter runder Eckturm mit Wendeltreppe und schiefergedeckter welscher Haube. Im 18. und 19. Jh. wurden die nördlichen und westlichen Bereiche erweitert; der 1909 historistisch gestaltete Westteil in Massivbauweise mit Bossenquadern überragt mit einem turmartigen Mittelbau die gesamte Anlage.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Rössing, Nr. 126
- Adresse
- Unter den Eichen 3
- Gemarkung
- Rössing
- Baujahr
- 1579
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)