Kirchenanlage Groß Escherde
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Die Haufensiedlung Groß Escherde ist gelegen nahe der wichtigen Handelsstraße Hildesheim – Paderborn am Nordhang der Hildesheimer Berge. Auf einer Anhöhung in der Ortsmitte erhebt sich die neugotische Kirche St. Johannes. Vom Beginn des 13. Jahrhunderts ist die Stiftung eines Benediktinerinnenklosters von dem Hildesheimer Ministerialrat Lippold von Escherde durch Bischof Hartbert von Hildesheim bezeugt. Nach Verlegung des Klosters übertrug man die Patronatsrechte der Kirche dem Benediktinerinnenkonvent, welcher sie bis 1820 auch ausübte. Die heutige denkmalgeschützte Anlage, welche noch in Teilen bauliche Überreste der für den Kirchenneubau 1891 abgebrochenen romanischen Kirche enthält, besteht aus dem neugotischen Backsteingebäude mit Pfarrhof von 1827/28 (Wohnhaus und Scheune) sowie der Friedhofsanlage.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Groß Escherde, Nr. 17
- Gemarkung
- Groß Escherde
- Baujahr
- 1820
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)