Loxstedt, Fährstraße, St. Laurentius
Saalkirche aus Backstein, unter ziegelgedecktem Satteldach, am Ostende mit Walm, erbaut Ende des 13. Jahrhunderts, das Schiff nach Abbruch eines Chores mit halbrunder Apsis 1838 rechteckig nach Osten verlängert, der Westturm 1870 von Baumeister G. Wegener ergänzt. Frühgotisches Südportal mit profiliertem spitzbogigem Sandsteingewände erhalten, darüber eine spätmittelalterliche Konsole mit Baldachin. Unterhalb des Baldachins eine 1663 angebrachte Inschrifttafel mit dem Wappen Graf Anton Günthers von Oldenburg. Im Inneren oberer Abschluss durch eine Balkendecke von 1648, im Norden und Westen je eine Empore, 1626-1644 gefertigt, an den Brüstungen unter Rundbögen gemalte Szenen des Alten und Neuen Testaments. Rekonstruierter Altaraufbau, im Zentrum ein Gemälde von Narten, Oldenburg, 1907. Kleine Orgel, 1698 von Arp Schnitger gebaut, zwischen 1742 und 1745 von Eilert Köhler, Oldenburg, um ein selbständiges Pedal erweitert, das Werk erhalten. Kanzelkorb mit kannelierten Ecksäulen, Ohrmuschelwerk und Puttengesichtern, angeblich 1682 in Bremen gefertigt. Kirchenstuhl 1757, Taufstein in Kelchform aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, die gerundete Kuppa mit Rankenfries, der Fuß mit Nodus und polygonalem Schaft. Zwei gotische Sandsteinskulpturen erhalten: Anna Selbdritt und der Hl. Laurentius vom Anfang des 16. Jahrhunderts, vermutlich bremische Arbeiten.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Landwürden
- Adresse
- Fährstraße
- Gemarkung
- Landwürden
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)