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Lamspringe, Kloster und Klostergut Lamspringe, Gruppe baulicher Anlagen

Klosteranlage · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Lamspringe

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Kloster und Klostergutanlage Lamspringe: Nach einer Gründung im neunten Jahrhundert und wechselvoller Geschichte etablierte sich im 17. Jahrhundert ein Konvent englischer Benediktiner, unter denen Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts eine großzügige Erneuerung aller Gebäude stattfand. Nach der Säkularisation 1803 ist die Anlage seit 1818 Klostergut der Klosterkammer. Die Gruppe umfasst südlich der Lamspringer Hauptstraße die Klosterkirche mit Konvent- und Abteiflügel sowie in dessen nordwestlichem Abschnitt Predigerwohnung und Gerichtsstube. Nordöstlich schließt sich eine große, im Kern barocke Gutshofanlage um einen Wirtschaftshof an, die baulich im 19. Jahrhundert ergänzt wurde. Zum Gutshofbetrieb gehören am südlichen Rand der Gruppe an den Straßenzügen „Am Wasserwerk“ und „Dammstraße“ weitere Stallungen und das Schafmeisterhaus. Die Gruppe schließt im Süden und Westen der Kloster- und Klostergutsanlage großzügige Frei- und Grünflächen des ehemaligen Klostergartens und späteren Amtsgartens ein, zu denen u.a. Lamme-Quelle, Kreuzbrunnenquelle, Teiche und Klostermühle gehören, aber auch der 1935/36 nach Plänen Fritz Schallers angelegte Thingplatz. 1965-74 wurde der Klostergarten zu einer öffentlichen Parkanlage umgestaltet, die einige, im Rahmen eines Bildhauersymposiums 1984 geschaffene Skulpturen schmücken. Die Kloster- und Klostergutanlage ist insgesamt und auch in Teilbereichen von Mauerzügen eingefriedet.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lamspringe
Gemarkung
Lamspringe

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)