Lamspringe, Hauptstraße, Kloster Lampspringe - Klosterpark
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der einstige Obst- und Gemüsegarten des 1803 säkularisierten Klosters Lamspringe schließt sich westlich und südlich an die Klostergebäude an und wird teilweise durch die einstige Klostermauer eingefriedet. Im Laufe des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist er als Amts- und Domänengarten genutzt und überformt worden. Der heutige Klosterpark wird geprägt von weiten Rasenpartien mit markantem, bis zu 150 Jahre altem Baumbestand und zwei großen, künstlich angestauten Teichen. Sie werden von der Lamme gespeist, die den einstigen Klostergarten durchfließt. Im südlichen Bereich des Parks befindet sich die 1727 architektonisch neu gefasste Lammequelle und die von Rosskastanien umgebene Kreuzbrunnenquelle, die das Zentrum eines 1935/36 nach Plänen Fritz Schallers angelegten Thingplatzes bildete. 1965-74 wurde der Klostergarten zu einer öffentlichen Parkanlage umgestaltet. Einige Skulpturen, die während eines Bildhauersymposiums 1984 geschaffen wurden, bereichern heute den Klosterpark.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lamspringe
- Adresse
- Hauptstraße
- Gemarkung
- Lamspringe
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)