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Lamspringe, Hauptstraße, Kath. Klosterkirche St. Adrianii und Dionysii

Klosterkirche · Einzeldenkmal · Lamspringe

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Massive, dreischiffige Hallenkirche mit polygonalem Chor in hammerrechtem Bruchsteinmauerwerk aus Hebersandstein unter mächtigem Satteldach in Schieferdeckung. Vierzehn kleine Erker beleben beiderseits die großen Dachflächen, am Ostgiebel kleiner, oktogonaler Dachreiter mit Uhrschlagwerk. Das Kirchenschiff gliedern vertikal schmale, unterhalb der Traufe endende Strebepfeiler, flankiert von hohen, rundbogigen Fenstern und horizontal die oberen Abschlüsse der Strebepfeiler sowie die Nischen auf halber Höhe in rotem Werkstein. Vier in gleichem Material gefasste rundbogige Portale bilden den Zugang. Die 29,50 Meter breite Kirchenhalle mit kleinteiligem, roten Sandsteinboden ist durch vier Gewölbejoche und sechs achtseitige Pfeiler gegliedert mit stärker ausgebildetem westlichen Paar, das die Empore stützt und noch einen Turm tragen sollte. Bauzeitliche Ausstattung u.a.mit drei großen Hauptaltären von Mauritz Gröninger, Heinrich Lessen d.Ä. Jobst Heinrich Lessen d. J: der Hochaltar von 1695 mit den lebensgroßen Figuren St. Benedict, St. Scholastika, St. Hadrian und St. Dionysius, der Benediktaltar von 1713, der Rosenkranzaltar, auch Marienaltar von 1713. Von Heinrich Lessen d.Ä stammen das Chorgestühl von 1688, die Taufanlage von 1696, von Jobst Heinrich Lessen d.J. die Chorschranken von 1791, die Kanzel von 1701, von Hieronymus Sies die Deckenmalerei mit blauen Gewölberippen 1689 und die Ausmalung der Halle mit Blumenbuketts in den Gewölben, 1687.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Lamspringe
Adresse
Hauptstraße
Gemarkung
Lamspringe

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)