Lamspringe, Hauptstraße 76, Glocken- und Schlauchturm
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
In die nördliche Ecke der Umfriedung des Klostergartens eingebunden, markiert der 16 Meter hohe weiße Turm mit Kalksteinfassade, acht schlanken rundbogigen Schallluken, profiliertem Kranzgesims und abschließendem ziegelgedecktem Zeltdach städtebaulich eine Höhendominante. Erbaut 1937-38 über quadratischem Grundriss in Backsteinmauerwerk mit Verblendung aus hammerrechtem Kalksteinquadermauerwerk und Eckquaderung sowie rahmenden Sandwerksteingewänden für Tor und Tür. Der vierschossige Turm mit Toreinfahrt für den Schlauchwagen enthält innen den Schlauchschacht und das Treppenhaus mit Wendeltreppe sowie das Glockengeschoss mit vier Glocken. Neben der Toreinfahrt hochrechteckiges Relief mit umlaufender Inschrift. Innen blieben Zwischenböden, Treppen, Glockenstuhl/Glocken sowie Spültrog und Schlauchschacht als Zeugnisse der bauzeitlichen Doppelfunktion erhalten.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lamspringe
- Adresse
- Hauptstraße 76
- Gemarkung
- Lamspringe
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)