Lamspringe, Glashütte 1, Stendersche Glasfabrik, Fabrikantenwohnhaus
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Zweigeschossiger, frei stehender Fachwerkbau in Hanglage ohne Geschossvorkragung, rückseitig mit Abortanbau, unter Dreiviertelwalmdach in roter Hohlpfannendeckung: First, Grate, Ortgang und Traufe mit rechteckigen Schiefernplatten gebildet. Fassade allseitig mit Behang aus mehrfarbigen Schablonenschiefer. Normalschablonen in sechseckig-rechtwinkligem Zuschnitt in grauer und grüner Farbigkeit und in schachbrettartigem Diagonalwechsel an einer Diagonal-Lattung am Giebel und einer Horizontal-Lattung an der Hauptfassade. Friese aus roten und grauen Schablonenschiefern gliedern den Bau in seine Geschosse. Das schachbrettartige Gestaltungsschema wird beibehalten, der Fries jedoch durch rote Schieferbänder aus rechteckigen Platten betont. Akzente setzen die geschweifte Dachgaube mit der feinen, strahlenförmigen Eisensprossung des Bogenfensters und der Winfang in ebensolcher feingliedrigen Gestaltung. Erbaut um 1800, wohl um 1900 Fassadenbehang.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Lamspringe
- Adresse
- Glashütte 1
- Gemarkung
- Lamspringe
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)