Campen, Campener Kirche
Rechteckige Saalkirche aus Backstein mit Satteldach und Spitzbogenfenstern zwischen Blendnischen mit Ziegelmustern sowie rundbogige Nord- und Südportale, die im 16. Jahrhundert vermauert und durch das Westportal ersetzt wurden. Von besonderer Bedeutung ist die aufwendige Gestaltung des in drei Joche unterteilten Innenraums: Die mit wulstartigen Zierrippen unterlegten Domikalgewölbe weisen von West nach Ost immer reichere Maßwerkmuster auf. Zugleich sind die gesamten Gewölbeflächen mit teils von Ziegelmustern abgeleiteten dekorativen und auch figürlichen Malereien bedeckt. Die von dünnen geschnitzten Ranken überzogene Kanzel mit Schalldeckel stammt aus dem Jahr 1794, die zwischen seitlichen Priechen auf der Ostempore errichtete kleine Orgel mit Posaunen blasenden Engeln von 1835.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Campen
- Adresse
- Am Glockenturm
- Gemarkung
- Campen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)