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Jembke, An der Kirche, St. Georg-Kirche

Kirche · Einzeldenkmal · Jembke

Die Saalkirche aus verputztem Feldsteinmauerwerk mit eingezogenem Rechteckchor und westlichem Glockenturm enthält einen romanischen Kern, der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erneuert und um den quadratischen Chor erweitert wurde. Im Chor sind ältere Grundmauern ergraben. Am westlichen Ende des Saalbaus befand sich ein Taufbrunnen, der später abgedeckt wurde. Der Saalbau wurde 1716 um etwa 12 Meter nach Westen verlängert und hier mit einem hölzernen Dachreiter hinter einer steinernen Fassadenwand versehen. Das Pyramidendach des Glockenturms wird anstelle einer Spitze von einer Welschen Haube bekrönt. Das hölzerne Tonnengewölbe im Inneren, die Satteldächer und ihre Pfannendeckung sind modern, ebenso die Anbauten eines Verbindungstrakts und einer Sakristei, in der historische Grabplatten eingemauert wurden. Zur Ausstattung der Kirche gehören ein Altarretabel des Braunschweiger Malers Johann Jäger von 1677, ein hölzerner Kanzelkorb von 1716 und ein 1705 gestifteter Taufengel.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Jembke
Adresse
An der Kirche
Gemarkung
Jembke

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)