Ilsede, Kirchgang, St. Andreas
Evangelische Kirche als ein mehrfach erweiterter Saalbau aus Bruchstein, mit einem querrechteckigen Westturm und der südlichen Langhausmauer von um 1200. In den gekuppelten, rundbogigen Schallarkaden des Turmes Teilungssäulchen mit Würfelkapitellen, vom schiefergedeckten Knickhelm abgeschlossen. Um 1420 (i) Verlängerung des Baus nach Osten um zwei Achsen, Bau eines eingezogener Rechteckchors mit Spitzbogenfenstern in Flamboyantmaßwerk, der Spitzbogenfenster des Langhauses sowie eines zweigeschossigen Nordanbaus mit Grabgewölbe und Prieche für die Grundherrenfamilie. 1659/64(i) Wiederherstellung der Kirche nach dem Dreißigjährigen Krieg, Bau des nördlichen Seitenschiffs und Einbau von gekuppelten Rechtecksfenster. Portal von 1664, andere spitzbogige Portale stammen vom Ende des 19. Jh. Inneres weitestgehend vom 17. Jh. dominiert, mit leicht gewölbter Bretterdecke mit teils geschnitzten hölzernen Rundstützen. L-förmige Empore von 1659, die Brüstungsfelder mit Passionszyklus, sowie eine westliche obere Empore von 1683 mit knorpelgeschmückter Orgel. Im Chor bemaltes Holzepitaph der Gutsherren Bertold und Jan von Gadenstedt vom Ende des 16. Jh.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Gadenstedt
- Adresse
- Kirchgang
- Gemarkung
- Gadenstedt
ÖPNV in der Nähe
- Gadenstedt, Deutsches Haus · 161 m
- Gadenstedt, Zitter · 363 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)