Hülsede, St.-Ägidien-Straße 9
Giebelständiger, zweigeschossiger Bau aus Ziegelsichtmauerwerk auf erhöhtem Bruchsteinsockel unter Satteldächern. Firstquer dazu ein durch Traufgesims verbundener, eingeschossiger Wohn-/Wirtschaftsteil mit zunächst dreiachsigem Wohnteil und anschließender Scheune bzw. Stallung mit Quereinfahrt. Kleeblattbogenfries, lasierte Sohlbänke und unter Blend-Rundfenstern mit Spitzbögen gekuppelte schmale Fenster im Hauptbau. Tief zurückliegender Eingang, mit Spitzbogengiebel überdacht. An nordwestlicher Traufseite breite dreibahnige Fenster und Zwerchhausgiebel über ehem. Eingang zur Lehrerwohnung.
Neubau von 1897, der die weiter nordwestlich gelegene Fachwerkschule inschriftlich datiert 1797 ersetzte; Ersterwähnung einer Dorfschule in Hülsede für den eingepfarrten Gemeindebereich im Jahr 1588.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hülsede
- Adresse
- St.-Ägidien-Straße 9
- Gemarkung
- Hülsede
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)