Holzen, Siebenbachstraße, Gedenkstätte Holzen
Die Kriegsgräberstätte liegt etwa einen Kilometer östlich von Holzen in einem Waldgebiet in leichter Hanglage. Auf einer rechteckigen Grundfläche sind 1946/47 vier regelmäßige Terrassen angelegt worden, die jeweils durch Böschungsmauern aus bossiertem Buntsandstein gestützt werden und über Treppen miteinander verbunden sind. Auf diesen vier Gräberfeldern stehen seit 1951 insgesamt 53 Grabsteine aus Buntsandstein, die die 1948 aufgestellten Holzkreuze für die Opfer des KZ-Außenlagers „Hecht“ in Holzen ersetzten. Ein Gedenkstein in der Mitte der oberen Terrasse trägt die Inschrift: "Dieser Stein erinnert an jene, die in der grauen Gefangenschaft fielen, weil sie die Freiheit des Menschen nicht leugneten. Juli 1945. Gewidmet von J. M. J." In zwei Massengräbern, die durch zwei Stelen aus Buntsandstein markiert werden, sind die Opfer der „Evakuierungen“ aus verschiedenen KZ-Außenlagern im Frühjahr 1945 bestattet. Sie wurden 1961 hierher umgebettet. Zur Talseite hin ist die Gedenk- und Kriegsgräberstätte durch eine bossierte Buntsandsteinmauer mit schmiedeeisernem Tor eingefriedet.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Holzen
- Adresse
- Siebenbachstraße (Verlängerung)
- Gemarkung
- Holzen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)