Holle, Südrand der Ortslage, Burg Wohldenberg, Pestsäule
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Auf dem Weg zur Burg an einer Weggabelung steht die Pestsäule, der so genannte "Steinerne Jacob" in Gestalt eines Pfeilers mit figürlichen Darstellungen und Inschriften. Dem Schaft von 1518 ist 1704 ein neuer Sockel, ein Kopfstück und die Kugelbekrönung hinzugefügt worden. Der ältere, vierseitige Schaft über dem Sockel zeigt zwei Register mit hochrechteckig gerahmten Reliefdarstellungen: im oberen Register nach Osten Kreuzigungsgruppe, nach Westen Anna Selbdritt, an der Südseite Petrus und Paulus mit ihren Attributen Schlüssel und Schwert, an der Nordseite Christopherus; unten Andreas mit Andreaskreuz. Am Sockel von 1704 umlaufend die Inschrift: "IOHANNES FRIDERICUS ANTONIUS DE BOCHHOLTZ ECCLESIAE CATHEDRALIS HILDESIENSIS CANONICUS SATRAPA IN WOLDENBERG ANNO 1704 D 17. APRIL STATUAM HANC ANTiQUITATE CLARAM REPARARI FECIT" /, was bedeutet, dass Johannes Friedrich Anton von Bocholtz, Domkapitular in Hildesheim, Droste in Wohldenberg, ließ am 17. April 1704 diese, wegen ihrer Altertümlichkeit berühmte Statue wiederhergestellen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Sillium
- Adresse
- Südrand der Ortslage
- Gemarkung
- Sillium
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)