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Holle, Schloßstraße, Schloss Derneburg

Residenz ➔ Schlossgebäude · Einzeldenkmal · Holle

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die nach Süden offene Dreiflügelanlage über U-förmigem Grundriss enstand ab 1846 aus der Überformung einer Klosterkirche mit Kreuzgang. Die großen einfachen Formen der Klosteranlage wurden 1815 sparsam mit neogotischem Schmuck versehen. Die langgestreckten, dreigeschossigen, massiven Flügelbauten unter Satteldach bestimmen das Bild; den Westflügel schließt im Süden ein massiver Turm aus Sandsteinquadermauerwerk mit geschweiftem, beschiefertem Pyramidendach ab, das runde Ecktürmchen mit Kegeldach akzentuieren. Die durch hochrechteckige, kleinteilig gesprosste Fenster mit Sandsteinlaibungen gegliederten Flügel betonen, teilweise an den Gebäudeecken, polygonale Türme mit Zinnenkranz am Ost- und am Nordflügel. Innen: Rittersaal sowie Halle und Treppenhaus im Stil englischer Neogotik. Von der Klosteranlage blieben Teile des Kreuzgangs mit dem originalen Fußboden erhalten. Erbaut 1846 durch Georg Friedrich Laves. Zum 200. Geburtstag des Architekten Einrichtung des "Kulturpfades Derneburg", in den 1980er Jahre Sitz des Künstlers Georg Baselitz und seit den 2000er-Jahren Umwandlung in Museum für zeitgenössische Kunst durch Art Hall Foundation.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Derneburg
Adresse
Schloßstraße
Gemarkung
Derneburg

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)