Holle, Schlossanlage Derneburg mit Landschaftspark, ehem. Klosteranlage, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Im Zentrum der Anlage steht erhöht das ab 1846 zum Schloss umgebaute barocke Kloster, das sich u-förmig öffnet. Von der ursprünglichen romanischen bzw. gotischen Klosteranlage sind keine baulichen Zeugnisse erhalten. Östlich bis südlich des Schlosses erstrecken sich in unmittelbarer Nähe die Wirtschaftsgebäude der Domäne: südöstlich das älteste Gebäude, Meierei/ Wohnhaus von 1696, dem südlich Wohnhaus/Werkstatt von 1750 anschließt, beides um 1900 mit Stall I nach Westen und Stall II nach Nordwesten zur u-förmigen Anlage erweitert. Nördlich davon Gebäudekomplex mit Schafstall-Flügel von 1720, Schweinehaus-Flügel von 1725. Im Norden Solitärbau der Brauerei von 1727. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden weiter Domänengebäude wie das Wirtschaftsgebäude westlich des Schweinehauses und die Remisen an der südöstlichen Domänengrenze. Nordwestlich im Außenbereich des Parks liegt das Ensemble der so genannten "Fischerhäuser" vor der Toranlage. Der ausgedehnter Landschaftspark, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter Graf Ernst von Münster geschaffen wurde, erstreckt sich westlich der einstigen Klosteranlage vom Innerstetal im Norden bis zum Donnerberg.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Derneburg
- Adresse
- Schloßstraße
- Gemarkung
- Derneburg
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)