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Holle, Henneckenroder Straße 1, Schloss Henneckenrode

Residenz ➔ Schlossgebäude · Einzeldenkmal · Holle

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Zum Schloßhof traufständiger, zweigeschossiger, massiver, verputzter Bau mit leicht vortretendem dreigeschossigem und dreiachsigem Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, flankiert von Zwerchhäusern mit Volutengiebeln. Rückseite auf terrassiertem Gelände dreigeschossig, durch sechs massive Strebepfeiler aus Sandsteinquadern gestützt, östliche Gartenseite auf Sandsteinsockel unter Satteldach schmücken drei Zwerchhäuser mit Dreiecksgiebeln. An den Schmalseiten zweigeschossige Standerker, der nach Norden in Renaissanceformen feinteilig verziert und gemäß Inschrift "1580" erbaut; der klassizistische Südanbau 1838 als Abortsgebäude errichtet. Haupteingang mit Pilastern, Voluten und verkröpftem Wappengiebel, darunter inschriftlich „MDCCXXXIII“ (1733). Innen barockes Treppenhaus, Bischofszimmer mit prächtiger Supraporte, Kapellenraum, Gewölbekeller. Erbaut 1579-80, Umbauten in den 1680er und 1730er Jahren. 1839 bis 2020 Waisenhaus und später Kinderheim der katholischen Blum'schen Waisenhausstiftung mit entsprechenden Ein- und Umbauten. Zum westlichen Wirtschaftshof durch eine Balustrade mit zwei integrierten Pavillons abgegrenzt.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Henneckenrode
Adresse
Henneckenroder Straße 1
Gemarkung
Henneckenrode

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)