Holdorf, Große Straße 15, St. Peter und Paul
Geostete Hallenkirche in Backstein von fünf Jochen mit vorgesetztem Westturm und eingezogenem 5/8-Chorschluss. Westturm viergeschossig, bestehend aus zwei rechteckigen Blöcken für die beiden ersten Geschosse und das dritte Geschoss sowie einem achteckigen Geschoss, unter hoher Knickpyramide. Portal spitzbogig, darüber dreibahniges Spitzbogenfenster, beide gemeinsam unter hoher Blendarkade mit Gewände. In den oberen Geschossen Spitzbogenfenster. Gliederung durch Lisenen und Bogenfriese. Die Seitenschiffe mit Westgiebeln. Am Schiff und Chor Strebepfeiler mit Wasserschlägen und dreibahnige Spitzbogenfenster, nur in den drei Polygonseiten des Chorscheitels zweibahnige Maßwerkfenster. Innen Kreuzrippengewölbe mit Gurt- und Scheidbögen auf Kreuzpfeilern mit eingestellten Diensten, in den Seitenschiffen Wandvorlagen, im Chor Dienste. Ausstattung der Erbauungszeit weitgehend erhalten. Der Hochaltar von 1882 aus St. Peter in Oldenburg. Kruzifix des Meisters von Osnabrück, um 1520.
Erbaut 1855-1858, Architekt: Hilger Hertel der Ältere.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Holdorf
- Adresse
- Große Straße 15
- Gemarkung
- Holdorf
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)