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Westerhusen, Landesstraße 12

Kirche · Einzeldenkmal · Hinte

Rechteckiger gotischer Saalbau aus Backsteinmauerwerk mit Halbwalmdach und Dachreiter. Der älteste Teil ist die niedrige Nordwand mit vermauerten Rundbogenfenstern geht auf den Vorgängerbau aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück, die Südwand der Kirche aus dem 15. Jahrhundert ist höher aufgeführt und wird von großen spitzbogigen Fenstern durchbrochen, die Ostmauer verzichtet ganz auf Chorfenster. Im Innern Balkendecke, an der Nordwand Reste spätgotischer Wandmalerei aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Innenausstattung ist weitgehend erhalten, darunter die Kanzel von 1642 und die Orgel, die 1642/43 von Meister J. Sieborgh aus Göttingen gebaut und 1647 bemalt und vergoldet wurde. Die Wagen des Gemeindegestühls mit Faltwerk, im Chor, der durch die Orgelempore abgetrennt wird, findet sich ein ein Viersitz aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Zudem sind Grabsteine des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie bemalte Totenschilde erhalten.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Westerhusen
Adresse
Landesstraße 12
Gemarkung
Westerhusen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)