Hechthausen, Hutloher Straße 8, Feldsteinmauer mit Epitaphien
Am Ostgiebel des Herrenhaues ist eine schmale Feldsteinmauer mit Torbogen, die bis zum Nebengebäude führt, angesetzt. In ihr sind an die nördliche, dem Park zugewandten Seite drei historische Epitaphien der Familie Marschalck aus dem 16. Jahrhundert eingelassen. Eine weitere Grabplatte ist an der Fassade des Nebengebäudes angebracht. Die Stelen, die ursprünglich als Grabplatten und Gruftabdeckungen in Hechthausen, Himmelfporten und Kehdingen verwendet wurden, stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Figürliche Reliefs, Wappen und Inschriften sind erhalten. Die die Mauer überragenden Grabplatten sind wie der Torbogen mit Biberschwanzziegeln gedeckt. Am Sturz des Tores befinden sich Spolien wie eine Kartusche mit der Inschrift „anno 1745“ und am Seitenpfeiler ein Stein mit der Inschrift: „Assecurirt Nr. 1.1755“. Das Tor verbindet den Park und die Haupteingangsseite mit dem südöstlich davon liegenden Gartenbereich und Wirtschaftshof. Errichtet um 1905.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hechthausen
- Adresse
- Hutloher Straße 8
- Gemarkung
- Hechthausen
ÖPNV in der Nähe
- Hechthausen Bahnhofstraße 1 · 512 m
- Hechthausen Mühlenstraße · 450 m
- Hechthausen Schulweg · 589 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)