Hankensbüttel, Klosterstraße 6, Klosterkirche Isenhagen (ehem. St. Maria)
Saalkirche aus Backstein mit 5/8-Chorschluss. Strebepfeiler mit Wasserschlägen zwischen hohen Spitzbogenfenstern, ein Portal auf der Nordseite und ein weiteres, vom Kreuzgang aus zugängliches gegenüber, ferner zwei Zugänge vom Obergeschoss des Kreuzgangs zur Nonnenempore. In der Westwand mittig polygonaler Treppenturm, darüber Dachreiter. Inneres mit fünf Kreuzrippengewölben geplant, ausgeführt nur die Dienste, heute mit Flachdecke. Im Westteil die hölzerne Nonnenempore, darunter ganz im Westen die ehemalige Beichtkapelle des Klosters abgetrennt. Umfangreiche Ausstattung aus Spätmittelalter und früher Neuzeit: sowohl in der Gemeindekirche als auch auf der Nonnenempore spätgotische Flügelaltäre. Außerdem Chorgestühl des 14. Jhs. und einige Skulpturen, am ältesten ein später zum Lesepult umgearbeiteter Stuhl, wohl 1. Hälfte des 13. Jhs., gilt als Thron der Gründerin Agnes. Aus nachreformatorischer Zeit u. a. Taufständer (1621), die Täfelung über dem Chorgestühl (1610), verschiedene Epitaphien und die Kanzel (1610, aus der Stadtkirche Celle).
Baubeginn 1346, 1366 eine Altarstiftung, 1385 ein Ablass. Dachwerk des Chors 1584, des Schiffs 1647.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hankensbüttel
- Adresse
- Klosterstraße 6
- Gemarkung
- Hankensbüttel
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)