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Hankensbüttel, Klosterstraße 2, Klostergebäude; Kloster Isenhagen

Klostergebäude · Einzeldenkmal · Hankensbüttel

Zweigeschossiger Putzbau, Vierflügelanlage um den quadratischen Kreuzganghof, am Nordflügel die Kirche anschließend. Vom mittelalterlichen Kreuzgang der Nord- und Ostflügel erhalten, mit dreiteiligen spitzbogigen Staffelfenstern zum Hof, der Nordflügel ohne ausgeführte Wölbung, im Ostflügel neun Kreuzrippengewölbe, Obergeschosse ungewölbt. Am Ostflügel im Erdgeschoss der Kapitelsaal, das ehemalige Armarium und die ehemalige Sakristei, kleiner Saal mit nach Osten vortretendem Fünfachtel-Schluss, ehemals mit Kreuzrippenwölbung (eingestürzt). Im Obergeschoss des Ostflügels Nonnen- und spätere Konventualinnenzellen. Die Fortsetzung des Ost- und Nordflügels sowie der gesamte Süd- und Westflügel sind barock, möglicherweise wurde dabei der Hof vergrößert. Zum Hof Korridor, nach außen Wohnungen, im Südflügel Gemeinschaftsräume, das Haupttreppenhaus und das Gartenportal. Am Nordflügel Eingangshalle und Hauptportal mit vorgelagerter Freitreppe. Der Nordflügel nach Westen um die Küche und das Refektorium verlängert, ein Backstein- und z. T. Fachwerkbau unter hohem Satteldach.

Im Kloster ein umfangreicher Bestand von Ausstattungsstücken seit dem 13. Jh.: Skulpturen, Altargerät, Möbel, Textilien, Handschriften und Archivalien, z. T. in einem Museum im Westflügel präsentiert.

Baubeginn 1346, Wölbung des Kreuzgangostflügels um 1518. Refektorium ebenfalls noch 14. Jh. Der Teilneubau 1723-1726 nach einem Brand 1721.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hankensbüttel
Adresse
Klosterstraße 2
Gemarkung
Hankensbüttel

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)