Hankensbüttel, Kloster Isenhagen, Gruppe baulicher Anlagen
1243 als Zisterziensermännerkloster durch Agnes von Landsberg in Alt-Isenhagen gegründet, dieses 1259 nach Marienrode verlegt, Alt-Isenhagen bald darauf mit Zisterzienserinnen besetzt, 1327 nach Hankensbüttel und 1346 an den heutigen Ort verlegt. 1488 Klosterreform. 1527 Einführung der Reformation im Fürstentum Lüneburg, Kloster Isenhagen 1540 endgültig evangelisch, seitdem evangelisches Frauenkloster. Bis 1885 außerdem Sitz des Amtes Isenhagen.
Umfangreicher Gebäudekomplex am östlichen Ortsrand von Hankensbüttel, eingebettet in ein parkartiges Gelände, im Westen Wasserlauf und Teich. Kern die mittelalterliche Klosterkirche und südlich anschließend die Klosteranlage aus Mittelalter und Barock. Unmittelbar um das Kloster einige Nebengebäude überwiegend des 18. Jhs., u. a. das Gästehaus, das mittelalterliche Brauhaus und das Backhaus. Östlich der Kirche das Pfarrhaus. Nördlich der Kirche bis in die 1960er Jahre das aus der Propstei hervorgegangene Amtshaus, zugunsten eines Schulneubaus abgerissen. Erhalten jedoch weitere Gebäude des Amtes, u. a. das Amtsgericht, die Schule, landwirtschaftliche Gebäude und im weiteren Umfeld Wohnhäuser, z. T. überformt oder neugebaut. Am südöstlichen Rand der Friedhof.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hankensbüttel
- Gemarkung
- Hankensbüttel
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)