Handrup, Zur Wassermühle, Hesemannsche Wassermühle
Einstöckiger Fachwerkbau in Ankerbalkenkonstruktion mit Ziegelausfachung, Satteldach in Hohlpfannendeckung mit Strohdocken. Am wasserseitigen Giebel im Untergeschoss Sandsteinquadermauerwerk, davor unterschlächtiges Wasserrad (Strauberrad) in Holz. Im Inneren Mühlentechnik mit einem Mahlgang mit Oberantrieb funktionsfähig erhalten; ehem. zweiter Mahlgang entfernt. Datierung im Türsturz und im östl. Giebeldreieck "1811". Inschriften in beiden Türstürzen der Südseite und in der östlichen Giebelschwelle. Im Sandsteinmauerwerk der Wasserseite alte Grabplatten vermauert. Wehr und Radgerinne in Beton erneuert, vor dem Gerinne hölzernes Schütz für Handbetrieb vorhanden. Mahlbühne wohl aus der Erbauungszeit, heutiger Mahlgang verm. nachträglich eingebaut.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Handrup
- Adresse
- Zur Wassermühle
- Gemarkung
- Handrup
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)