Grünendeich, Kirchenstieg, St. Marien
Fachwerkbau mit Backsteinausfachungen, unter steilem Walmdach in Ziegeldeckung. Mit polygonalem Ostabschluss, errichtet ab 1608. Ursprünglich in der obersten Gefachlage ein umlaufendes, nur an der Ostwand unterbrochenes Fensterband, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch angebaute Priechenaufgänge verbaut wurde, damals auch Einbau zusätzlicher Fenster in der zweiten Gefachreihe. Im Inneren ursprünglich Balkendecke, seit 1766 hölzerne Halbkreistonne mit Ankerbalken. Zeitgenössische Ausstattung (Flügelaltar von 1616 (i), Kanzel 1616 (i), Taufbecken 1618 (i) mit hölzernem, pyramidenförmigem Taufdeckel); Priechen teilweise aus der Erbauungszeit der Kirche, teilweise bei Erneuerungen im 18. Jahrhundert ergänzt. Auf der Westempore von 1766 barocker Orgelprospekt aus demselben Jahr, Werk 1851 von Philipp Furtwängler erneuert.
Der Glockenturm der Kirche St. Marien steht westlich des Kirchenschiffs. Es handelt sich um eine verbretterte Holzkonstruktion mit einem Pyramidenhelm von 1625 (i). Die Glocke stammt aus dem 14. Jahrhundert und damit von einem Vorgängerbau.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Grünendeich
- Adresse
- Kirchenstieg
- Gemarkung
- Grünendeich
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)