Giesen, Kath. Kirchenanlage Groß Förste, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Die Haufensiedelung Groß Förste erscheint urkundlich spätestens 1189. Seit diesem Jahr sind Besitzungen des Hildesheimer Domkapitels in Groß Förste bekannt. Um 1360 ist für Groß Förste der Sitz des Archidiakons bezeugt, in der Folge gingen die Patronatsrechte auf das Archidiakonat Hildesheim über. Der kirchenpolitisch wichtige Ort war darüberhinaus auch infrastrukturell strategisch günstig an der Heerstraße gelegen ein wirtschaftlich bedeutsames Zentrum. Kurzzeitig wurde die lutherische Lehre in der zweiten jahrhunderthälfte des 16. Jahrhunderts eingeführt, man kehrte jedoch schon kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg zum katholischen Glauben zurück. Die St. Pankratius-Kirche liegt inmitten des ältesten Siedlungskerns Groß Förstes, umgeben von einem Friedhof und eingefasst durch eine Bruchsteinmauer. Zu ihr gehören die Kapellen in Klein Förste und Klein Giesen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Groß Förste
- Gemarkung
- Groß Förste
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)