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Giesen, Kapellenanlage und Schulhaus Klein Giesen, Gruppe baulicher Anlagen

Kirchenanlage (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Giesen

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Zur Gruppe baulicher Anlagen im Umfeld der Kapelle in Klein Giesen gehört das Bauwerk St. Andreas, das Pfarr- bzw. Schulhaus und die Friedhofsanlage. Die Gründungsgeschichte der Kapelle geht eng einher mit der Archidiakonatskirche in Groß Förste, der Archidiakon St. Andreas Hildesheims bzw. Groß Förstes hatte die Patronatsrechte inne. 1660 gaben die Hildesheimer Bischöfe dem Wunsch statt, fortan St. Vitus in Groß Giesen zu besuchen, welchem die Gemeindemitglieder aber letzthin nicht entsprachen. Als Folge des wirtschaftlichen Aufschwunges durch den Kalibergbau und entsprechendem Bevölkerungszuwachs erwuchs aus Klein und Groß Giesen allmählich eine Ortschaft. Diese Siedlungsstrukturen schlugen sich kirchenpolitisch im Jahr 1940 in der Einpfarrung Klein Giesens nach Groß Giesen nieder, 1941 wurde die Kapellengemeinde zur Pfarrvikarie und Kirchengemeinde erhoben.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Klein Giesen
Gemarkung
Klein Giesen

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)