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Fürstenberg, Schloss, Schloss Fürstenberg

Residenz ➔ Schlossgebäude ➔ Jagdschloss · Einzeldenkmal · Fürstenberg

Dreigeschossiger verputzter Massivbau mit bewegten Dächern in Sandsteindeckung. Erbaut um 1600 durch Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel auf den Resten der alten Befestigungsanlage, zunächst als Jagdschloss. Das Jagdschloss war zugleich Sitz des Amtes Fürstenberg, von wo aus die fürstlichen Ländereien und Waldgebiete verwaltet wurden. Im Schloss wurden Teile der mittelalterlichen Burg integriert, so steckt im Südflügel als Kern ein rechteckiger Wohnturm des 14. Jahrhunderts , in dessen Erdgeschoss sich auch die 1899 profanierte Kapelle befand. Ein mit Schießscharten versehener Anbau am Südwesteck, das sogenannte Schwalbennest, könnte ursprünglich ein Zwinger zum Schutz des Zugangs gewesen sein. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss nur noch teilweise als Jagdschloss genutzt und Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel beauftragte seinen Hofjägermeister Johann Georg von Langen mit der Errichtung einer Porzellanmanufaktur, die am 11. Januar 1747 gegründet wurde und deren Sitz seit etwa 1750 im Schloss war.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Fürstenberg
Adresse
Meinbrexener Straße 2
Gemarkung
Fürstenberg

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)