Freden (Leine), Herrenkamp, Jüdischer Friedhof Groß Freden
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Begräbnisstätte in Hanglage: wohl ursprünglich seit 1900 belegt und durch Hecke eingefriedet, Torpfosten erhalten, von den Grabsteinen nur noch Fragmente, sonst Grünfläche. 1940 wurde das Gelände mit 21 verbleibenden Grabsteinen an Privatpersonen verkauft. 1944 waren die meisten Steine abgetragen und sollten wohl an einen Steinmetz verkauft werden. Nach 1945 verblieben vier Grabsteine und drei große Haufen aus zerschlagenen Grabsteinen und Einfassungen. Als 1978 das Gelände an den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen verkauft wurde, waren keine Grabsteine mehr vorhanden. Es wurden später einige Grabsteine wieder aufgestellt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Freden (Leine)
- Adresse
- Herrenkamp
- Gemarkung
- Freden (Leine)
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)