Diekholzen, Gutsanlage Röderhof, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der Röderhof geht auf eine mittelalterliche Bauernsiedlung im Besitz der Herren von Rössing zurück, die 1397 an den Kartäuserorden in Hildesheim verkauft wurde. Die überkommene Gutsanlage ist ein auf dreieckigem Grundriss gruppiertes, geschlossenes Gesamtgefüge, im Kern vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Die einzelnen Bestandteile der Denkmalgruppe sind das Torhaus im Osten von 1708 (i) mit Mauerresten des Bruchsteingebäudes an dem die Anlage nordöstlich begrenzenden Gebäuderiegel mit jüngerem Wirtschaftsgebäude-Aufbau, das langgestreckte Fachwerkwohnhaus aus verschiedenen Bauphasen im Westen, die südlich davon gelegene Försterei, östlich davon die solitär stehende Kapelle aus dem frühen 18. Jahrhundert als Kernstück der Anlage. Südlich der Einfahrt große Längsdurchfahrtscheune mit angrenzendem Schafstall.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Röderhof
- Gemarkung
- Röderhof
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)