Cremlingen, Martinsweg 7, St. Martin Gardessen
Hakenförmige Saalkirche mit zwei Flügeln, die sich an der abgeschrägten nordöstlichen Ecke in eine diagonal gestellte polygonale Apsis öffnen, unter Satteldächern mit Deckung in Doppelmuldenfalzziegeln, das Zeltdach der Apsis mit Deckung aus Turmfalzziegeln und Bibern. Sakristeianbau westlich der Altarapsis. Im Westen querrechteckiger Glockenturm unter achteckigem Spitzhelm in Schieferdeckung. Kirchenschiffe aus lagigem Hausteinmauerwerk mit Werksteinkanten auf abgeschrägtem Sockel mit profiliertem Traufgesims, auf dem Traufrinnen aufliegen. Der zur Durchgangsstraße gerichtete Südgiebel ist symmetrisch mit Werksteinportal, Gesimsen, Fenstern und Kreuzrelief gegliedert. Westturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Kantenquadern und Fenstern mit Werksteinfassungen, vor dem Westportal kleine Eingangshalle mit Relief- und Inschriftendekor und Giebelspitzenaufsatz mit Steinkreuz. Im Inneren flachgedeckt mit Balkendecke, vermalt durch Adolf Quensen. Die Kanzel steht an der Nordwand der Vierung, die durch Rundbögen von West- und Südflügel geschieden wird. Kanzel und Altar aus Kalkstein in neuromanischem Stil.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Gardessen
- Adresse
- Martinsweg 7
- Gemarkung
- Gardessen
ÖPNV in der Nähe
- Gardessen, Gartenstraße · 207 m
- Gardessen, Im Meere · 300 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)