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Städtisches Museum Braunschweig

Städtisches Museum Braunschweig

Das Haus am Löwenwall im historischen Magni-Viertel ist ein klassischer Jugendstilbau mit floralen Ornamenten und geschwungenen Linien. Er wurde zwischen 1904 und 1906 nach Plänen des Architekten Max Osterloh erbaut. Innen erwarten den Besucher ein imposanter Lichthof mit Rundbögen sowie lichtdurchflutete Raumfluchten und filigrane Wandmalereien. Kinder erleben das Museum durch das museumspädagogische Programm auf spielerische und spannende Weise. Neben der Ständigen Ausstellung präsentiert das Haus am Löwenwall Sonderausstellungen von internationalem Rang. Die Sammlungen im Haus am Löwenwall: Große Gefühle auf der Leinwand: Die Gemäldegalerie Göttlich schön: Sakrale Kunst Durchdacht und handgemacht: Kunstgewerbe Am Anfang war der Gurt – Braunschweiger Ethnographica, Souvenirs & koloniale Trophäen: Die Ethnographischen Sammlungen Zeit- und Klang-Raum: Historische Musikinstrumente Grundlegend gestaltet: Die Formsammlung Dexel   Altstadtrathaus Das Altstadtrathaus gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Gebäuden in Deutschland. Der Bau entstand im 13. Jahrhundert und wurde Mitte des 15. Jahrhunderts vollendet. In den Gewölben im Untergeschoss ist heute die Ständige Ausstellung zur Geschichte der Stadt zu sehen. Sie zeigt, wie sich die reiche, politisch selbstbewusste Hansestadt Braunschweig im Mittelalter entwickelte. Höhepunkte der Sammlung sind Zeugnisse aus der Regierungszeit von Herzog Heinrich dem Löwen, das erste Siegel der Stadt und das Landeswappen des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg. Braunschweig war von ca. 1430 bis 1671 eine freie bürgerliche Stadt ohne Adelsherrschaft. Die Geschichte der selbstbewussten Patrizier wird eindrucksvoll u. a. durch Goldschmiedearbeiten, Rüstungen und Gemälde dokumentiert. Die Historie der fürstlichen Residenzstadt ab 1671 mit ihrer höfischen Kultur wiederum wird anschaulich durch Kleidermode des Rokokos und historische Kostbarkeiten wie z. B. die Querflöte des preußischen Königs Friedrich des Großen vor Augen geführt. Die besondere Förderung von Technik und Naturwissenschaften bestärkte die aufstrebende Industriestadt Braunschweig im 19. Jahrhundert. In der Stadt entwickelte sich in großem Umfang die Sparte Maschinenbau. Im Umland entstanden Hüttenwerke, Getreidemühlen und Zuckerraffinerien. Prägnante Stücke aus der Industriegeschichte – vom frühen Motorrad bis zur ROLLEI-Kamera – lassen diese Epoche der Maschinen lebendig werden. Die stadtgeschichtliche Ausstellung im Altstadtrathaus wird ergänzt durch die neue Dauerausstellung „Mensch, Maschine! Industriegeschichte der Stadt Braunschweig“. Die Schau präsentiert wichtige Stationen der Braunschweiger Industriegeschichte. Auch die Auswirkungen der industriellen Entwicklungen auf die Gesellschaft, vor allem auf Arbeiterinnen und Arbeiter, werden dabei veranschaulicht.

Adresse
Steintorwall 14, 38100 Braunschweig
Website
www.allianz-fuer-die-region.de/

Bild: Städtisches Museum Braunschweig, Dirk Scherer (Lizenz CC BY)

Quelle: Netzwerk zeitORTE, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)