Hügel, Heide, Hünengräber
- Biken
- Fahrrad

Graveln mit Geschichte und Weitblick. Wenn du am Bahnhof Bienenbüttel einsteigst (HVV-Anschluss), rollst du nach wenigen Kilometern durch Felder, Wälder und kleine Heideflächen. Die Addenstorfer Heide mit ihren Hünengräbern liegt am Weg – Spuren aus der Steinzeit, lohnt einen kurzen Stopp. Du folgst ruhigen Pfaden durch das FFH-Gebiet Ilmenau und den beeindruckenden Bobenwald. Auf einem alten Hohlweg geht's hoch zum Goldberg bei Seedorf – kurzer, knackiger Anstieg durch alten Baumbestand. Oben schöner Ausblick. Asphalt wechselt sich ab mit festen Wald- und Wiesenwegen, Schotter und sanften Trails. Technisch nicht anspruchsvoll, aber mit genau der richtigen Portion Gravel-Feeling. Mehrfach öffnen sich weite Blicke über die wellige Landschaft – am Bornser Friedhof, am Inspirationsweg oder auf den letzten Kilometern über den „Col de Neu Rieste“. Glatt asphaltiert, fast ein alpines Gefühl. Kultur am Weg: romanische Feldsteinkirche in Wichmannsburg, Steinlabyrinth in Lutmissen, Arboretum. Das Kloster Ebstorf mit seiner mittelalterlichen Weltkarte ist ein Highlight – wer Zeit hat, sollte hier länger bleiben (Öffnungszeiten beachten).Mit 35-38 mm Reifen läuft die Strecke gut. Fahrtechnisch einfache, aber nicht langweilige Tour.. Für eine Pause bieten sich das Wiesen-Café in Oldendorf II, der Wiesensee bei Ebstorf oder die Fischteiche bei Barum an. Wer mehr erleben will, kann die Tour mit dem „Ilmenau-Loop“ kombinieren und auf über 100 km verlängern – perfekt für ein Gravel-Wochenende mit Therme und Altstadtbesuch in Bad Bevensen.
- Länge
- 64.7 km
- Dauer
- 3 Std. 15 min
- Höhenmeter
- ↑ 585 m · ↓ 585 m
- Start
- Bahnhof
Bild: CC-BY-SA / Peter Gerlach HeideRegion Uelzen, Peter Gerlach / HeideRegion Uelzen (Lizenz CC BY-SA)
Quelle: HeideRegion Uelzen e.V., Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)