Barum, Gotenweg, St. Dionys
Neogotische Backsteinkirche. Saalbau mit Westturm und eingezogenem polygonalem Chor mit 5/8-Schluß. Vierseitiger Westturm gestaffelt in drei Geschosse mit Eingangsportal und hohen spitzbogigen Öffnungen und ins Achteck überführter, kupfergedeckter Spitze sowie steinernen Filialen als Eckbekrönung. Langhaus und Chor mit Strebepfeilern und Spitzbogenfenstern mit Maßwerkrahmen aus Gusseisen. Zwei vorgezogene spitzbogige Eingangsportale in der Mitte der Langseiten sowie Sakristei und Heizungshaus seitliche neben dem Chor. Lisenen- und Friese in Ziegeldekor, gemauerte Fialen über den Strebepfeilern an den Ecken des Langhauses sowie steinernes Kreuz auf dem östlichen Giebel. Dächern in Pfannendeckung.
Im Inneren Raumabschluss durch hölzerner Kassettendecke, Chorraum mit Kreuzrippengewölbe und vorgezogenen Triumphbogen mit Gipsbüsten Karls des Großen und Martin Luthers in den Zwickeln sowie seitlichen Spitzbogennischen. Ausstattung aus der Erbauungszeit: Altar mit Kruzifix, Kanzel, U-förmiger Empore mit Orgel (Firma Furtwängler & Söhne) sowie Kirchenbänke und Messingleuchter. Baumeister Wagener. Errichtet 1858-60.
Vom Vorgängerbau ein Bronzetaufbecken in Kelchform, 1689 von Joh. Oppermann, Taufschale aus Messing 1608; und ein ehem. Altaraufsatz, dat. 1658 zur Kriegerehrung 1914-18 umgestaltet.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Sankt Dionys
- Adresse
- Gotenweg
- Gemarkung
- Sankt Dionys
Nummer BD-LG-63939→ Plakette zum Ausdrucken
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)