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Barßel, Dorfstraße 32, St. Marien, kath.

Kirche · Einzeldenkmal · Barßel

Katholische, dreischiffige, neugotische Backstein-Hallenkirche. Erbaut 1857-60 von Johann Bernhard Hensen. Vierjochiges Kirchenschiff, ausschließlich durch gestufte Strebepfeiler im Wechsel mit spitzbogigen Fenstern gegliedert, das Maßwerk aus Sandstein einheitlich gestaltet. An der Südseite des Kirchenschiffes zwei baugleiche, auskragende Nebeneingangsportale. Eingezogener, polygonaler Chor im Osten mit Vorjoch und 5/8-Schluss, vom Kirchenschiffdach durch einen niedrigeren First abgesetzt. Seitlich des Chores Sakristei und Kapellenanbau. Quadratischer Westturm mit spitzem Knickhelm, sichtbaren Geschossgliederungen durch schlichte Gesimse. Prägnantes, bodentiefes Spitzbogenfenster aus der Umbau- und Erweiterungsphase Ende der 1950er/ Anfang der 1960 Jahre.
Im Inneren spitzbogige Kreuzrippengewölbe, farblich abgesetzt, von kräftigen Rundpfeilern mit ornamentiertem Kapitell getragen. Mächtiger Erweiterungsbau nach Norden von 1959-1961 durch den Architekten Gerd Rohling in Backstein mit Satteldach und halbrundem Hochchor errichtet. Vertikale Gliederung der Fassade durch Lisenen, sich wiederholendes Fensterelement in serieller Anordnung als vertikale Belichtung sowie horizontales Fensterband als Oberlicht in Traufnähe.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Barßel
Adresse
Dorfstraße 32A
Gemarkung
Barßel

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)