Bad Zwischenahn, Am Brink, St.Johannis, ev.-luth.
Romanische Saalkirche aus dem 12. Jahrhundert mit Westturm, Westteil mit Granitquadermauerwerk. Turmobergeschosse wie die Erweiterung und Aufstockung des Schiffes in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts in Backsteinbauweise. Im frühen 15. Jahrhundert Anbau des rechteckigen Chores mit geradem Abschluss, dort Spitzbogenblenden. An der Ost- und an der Südseite historistische Anbauten von 1888. Turm dreigeschossig, im Obergeschoss gekuppelte, rundbogige Schallöffnungen unter Satteldach; Dachreiter von 1736. Mit der Aufstockung erfolgte die Einwölbung des flachgedeckten Kirchenschiffes mit Domikalgewölbe, der Chorraum schließt mit zwei Kreuzrippengewölben, die zwei romanischen Westjoche mit Wandpfeilern, Gurt- und Schildbögen. Malereireste an den Gewölbe, in der Ostkappe des Chores „Jüngstes Gericht“.
Ausstattung: 1525 figurenreicher Kreuzigungsaltar vom Meister von Osnabrück; weitere Ausstattung aus dem 17. Jahrhundert: 1653 Kanzel von Tönnies Mahler aus Leer; 1662 Emporen, Brüstungen 1745 mit Szenen aus dem alten und neuen Testament (Dierk Krüger). Der Orgelprospekt stammt aus dem Jahr 1831.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Bad Zwischenahn
- Adresse
- Am Brink
- Gemarkung
- Bad Zwischenahn
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)